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In Wien werden täglich rund 100.000 „Sackerl für’s Gackerl“ über 3.900 Spender bereitgestellt. Trotzdem bleibt Hundekot liegen, besonders in den Wintermonaten & wird oft erst nach der Schneeschmelze sichtbar. Hundekot ist unhygienisch & kann Krankheitserreger sowie langlebige Parasiten enthalten, die sowohl für Menschen als auch für Tiere ein Gesundheitsrisiko darstellen.


Unser Ziel ist es, die Entsorgung konsequent sicherzustellen & Verunreinigungen nachhaltig zu reduzieren:

  • Klare Durchsetzung der Entsorgungspflicht im öffentlichen Raum
  • Gezielte Aufklärungskampagnen über Social Media
  • Sichtbare Hinweise & Erinnerungen direkt bei Sackerlspendern
  • Konsequente Kontrolle & Ahndung von Verstößen


Trotz bestehender Verbote in der Europäischen Union für Tierversuche in der Kosmetikindustrie werden weltweit weiterhin Tiere für Konsum- & Alltagsprodukte eingesetzt. Besonders betroffen sind Produkte des täglichen Gebrauchs wie Kosmetik-, Reinigungs- & Haushaltsprodukte, bei denen nach wie vor gesetzliche Schlupflöcher bestehen. Produkte oder Inhaltsstoffe werden häufig außerhalb Europas an Tieren getestet & anschließend auf den europäischen Markt gebracht. Würde man heute alle Produkte aus Drogeriemärkten entfernen, die direkt oder indirekt mit Tierversuchen in Verbindung stehen, würden viele Regale deutlich leerer wirken.


Zwar existieren in der Europäischen Union bereits Einschränkungen für Tierversuche sowie freiwillige „cruelty-free“-Kennzeichnungen, doch diese Regelungen greifen oft zu kurz. Internationale Lieferketten bleiben häufig intransparent, rechtliche Ausnahmen bestehen weiterhin & viele Kennzeichnungen sind für Konsument*innen nur schwer nachvollziehbar. Unternehmen können Tierversuche ins Ausland verlagern & Produkte dennoch als tierversuchsfrei vermarkten. Auch internationale Beispiele wie Australien zeigen, dass nationale Verbote allein nicht ausreichen, solange globale Lieferketten & Produktionsstandorte nicht mitgedacht werden.


Statt Tierleid weiterhin in Kauf zu nehmen, braucht es stärkere Investitionen in moderne & tierversuchsfreie Alternativen. Neue wissenschaftliche Methoden & innovative Testverfahren ermöglichen bereits heute zahlreiche Produkttests ohne den Einsatz von Tieren. Gleichzeitig müssen Konsument*innen besser darüber informiert werden, welche Produkte tatsächlich tierversuchsfrei hergestellt wurden & welche nicht.


Wir setzen uns dafür ein:

  • stärkere Förderung tierversuchsfreier Forschungsmethoden & innovativer Alternativen
  • verpflichtende Verbraucher*inneninformation über Herkunft & Testverfahren von Produkten (beispielsweise durch einheitliche & leicht verständliche Kennzeichnungen)
  • gezielte Förderung ausschließlich für Unternehmen, die vollständig auf tierversuchsfreie Produktion umstellen (& Streichung von Förderungen für Unternehmen, die weiterhin Tierversuche durchführen)
  • schrittweise Einschränkungen bis hin zu Importverboten für Produkte & Inhaltsstoffe, die durch Tierversuche entwickelt oder getestet wurden
  • europäische & internationale Zusammenarbeit für gemeinsame & verbindliche Tierschutzstandards
  • transparentere Lieferketten, damit Konsument*innen nachvollziehen können, unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt wurden


Tierschutz darf nicht an nationalen Grenzen enden. Tierleid darf weder ausgelagert noch importiert werden. Echte Tierversuchsfreiheit braucht klare Regeln, transparente Lieferketten & internationale Verantwortung.


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