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Spitzensport im paralympischen Bereich verlangt denselben Einsatz, dieselbe Disziplin & einen vergleichbaren Trainingsaufwand wie der olympische Sport. Wer auf diesem Niveau konkurriert, bewegt sich in derselben Welt des Leistungssports. Dennoch bestehen Unterschiede bei Prämien & Förderstrukturen. Ein dritter Platz bei den Olympischen Winterspielen wird höher vergütet als Gold bei den Paralympics. Das spiegelt ein System wider, das den olympischen Sport über Jahre hinweg stärker abgesichert & sichtbar gemacht hat. Paralympische Athlet*innen müssen trotz vergleichbarer Spitzenleistung mit deutlich weniger Absicherung auskommen.


Bei den Sommerbewerben fallen die Unterschiede noch deutlicher aus. Häufig wird das mit geringerer medialer Aufmerksamkeit begründet. Aber Reichweite darf nicht darüber entscheiden, wie sportliche Leistung bewertet wird. Wer weniger gezeigt wird, bleibt weniger sichtbar. Unser Ziel ist es, diese strukturellen Ungleichgewichte konsequent abzubauen & eine Förderstruktur zu schaffen, die Leistungen bei den Paralympics & im olympischen Sport gleichwertig behandelt.


Dafür braucht es klare Maßnahmen:

  • gleichwertige mediale Präsenz im Hauptprogramm,
  • verbindliche Übertragungsstandards für beide Events,
  • Fördermodelle unabhängig von Reichweite sowie
  • eine stärkere Einbindung in Sponsoring- & Vermarktungsstrukturen.


Erfolge bei den Paralympics müssen finanziell entsprechend anerkannt & besser vergütet werden.


Sauberes Trinkwasser ist kein Luxus, sondern die Grundlage des täglichen Lebens. Trotzdem ist kostenloses Leitungswasser in der Gastronomie und im öffentlichen Raum bis heute keine Selbstverständlichkeit. Während manche Betriebe Wasser freiwillig kostenlos anbieten, wird es andernorts verrechnet oder mit zusätzlichen Gebühren verbunden. Die derzeitige Praxis ist uneinheitlich und für Konsument*innen oft nicht nachvollziehbar.


Gleichzeitig steigen insbesondere in Städten die Temperaturen im Sommer spürbar an. Der einfache Zugang zu Trinkwasser wird damit zunehmend zu einer Frage der Lebensqualität und der sozialen Fairness.

Wir sind überzeugt: Leitungswasser soll dort unkompliziert verfügbar sein, wo Menschen konsumieren oder sich längere Zeit aufhalten. Kostenloses Leitungswasser  muss gesellschaftlicher Standard sein. Bestehende öffentliche Trinkbrunnen und Wasserspender leisten bereits einen wichtigen Beitrag zur Versorgung im Alltag und sollen weiterhin erhalten bleiben.


Unsere Maßnahmen:

  • Verpflichtender kostenloser Ausschank von Leitungswasser in der Gastronomiebetrieben
  • Einheitliche und nachvollziehbare Regelungen statt freiwilliger Einzelfallentscheidungen
  • Keine zusätzlichen Gebühren für Leitungswasser bei Konsumation (innerhalb einer Gruppe)
  • Ausnahmen nur bei technisch oder betrieblich zwingenden Gründen (z.B. bei mobilen Verkaufsständen, Veranstaltungen oder fehlender Trinkwasserinfrastruktur)


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